Winzergenossenschaft Jechtingen

Winzer > Winzergenossenschaft Jechtingen

Wer Wein mag - insbesondere die Gewächse der Burgunderfamilie kennt auch Jechtingen, zumindest dem Namen nach. Denn das, was die mehr als 270 Winzerfamilien der dortigen Genossenschaft produzieren, genießt national und international höchste Wertschätzung. Wundert es da, wenn die "Jechtinger" auch ein klein bisschen stolz darauf sind, wenn ihre Weine anlässlich der Bambi-Verleihung oder bei Staatsempfängen serviert werden? Begonnen hatte alles 1922, vier Jahre nach dem ersten Weltkrieg und mitten in der Weltwirtschaftskrise. Für die Vorfahren der heutigen Winzer ging es schlicht ums Überleben und um den Zusammenschluss in einer Kooperative, welche die Produktion und Vermarktung der Weine sicherstellen sollte. Heute zeigt sich die kleine, aber bedeutende Genossenschaft am westlichen Kaiserstuhl von ihrer allerbesten Seite. Berühmt ist die Lage Eichert, deren hartes und schwarzes Vulkangestein bis an die Oberfläche reicht. Mittendrin befindet sich die Kapelle "Maria in den Reben", Zufluchts­ und Aussichtsort gleichermaßen. Doch auch die Lagen Steingrube und Hochberg mit ihrem Vulkanverwitterungsgestein und stark kalkhaltigen Lößböden bilden die Grundlage für die schweren und voluminösen Burgunder- und Ruländertrauben. Insbesondere die Rotweine aus Jechtingen sind - selbst in der Version als Qualitätswein - mit anderen Prädikatsweinen durchaus zu vergleichen. Rebfläche: 190 ha Jahresproduktion: 1,6 Mio. Flaschen Boden: Vulkanverwitterungs- und Lößböden Rebsorten: 40 % Spätburgunder 21 % Grauburgunder 16 % Weißburgunder 14 % Müller Thurgau und sonstige Ø Ertrag: 85 hl/ha + Weinlinien Nostalgie und Burg Sponeck Selektione

Winzer
Lagenbilder